Freitag, 3. Oktober 2014

[Rezension] Ich bin die Nacht, von Ethan Cross

Hallo, Hallo meine Lieben!

Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich am Montag doch nicht mehr geschafft habe, meine Rezi zu posten. Aber ich hab mal wieder Migräne gehabt, die mit vorschreitendem Abend immer schlimmer wurde, daher konnte ich mich nicht so richtig auf's schreiben konzentieren. Und danach hab ich es einfach vergessen *schäm*

Aber nun geht's weiter mit 'Ich bin die Nacht'.


(Quelle: Amazon.de)

Titel: Ich bin die Nacht (Original: The Shepherd)
Autor: Ethan Cross
Verlag: Lübbe Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 398
ISBN: 978-3-404-16923-8
Preis: 9,99 Euro kaufen /
Erschienen am:
Teil einer Reihe: Ja, 1/3 (The Shepherd- Series)



Über den Autor

Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors, der mit seiner Frau und zwei Töchtern in Illinois lebt. Nach einer Zeit als Musiker schrieb Ethan Cross mit 'Ich bin die Nacht' seinen ersten Roman.
(Quelle: Info in meiner Ausgabe von 'Ich bin die Nacht')

Inhalt

Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen. (Quelle: Inhaltsangabe meiner Ausgabe)


Rezension

Wie ihr anhand des Klappentextes feststellen könnt, fällt dies Buch ein wenig aus dem bisherigen Rahmen, was meine Rezis betrifft.
Aber das lag nur daran, dass ich noch nicht so viele Rezensionen gepostet habe und in den letzten Wochen/Monaten noch keinen Thriller oder ähnliches in der Hand hatte. Dabei lese ich die echt gern - besonders Psychothriller mit einem irren Killer.

'Ich bin die Nacht' war ein eher sehr spontaner Kauf. Ich war mit meiner Mum unterwegs und wie immer schleifte ich sie auch in Thalia rein. Dort stach mir schon allein das Cover ins Auge - komplett in Schwarz  und die Schrift hebt sich ebenfalls kaum davon ab.Sehr ansprechend, muss ich sagen.

Als ich dann den Klappentext gelesen hab, war mir klar: DAS musst du kaufen. Gesagt, getan. Aber nach dem Kauf lag es dann doch eine längere Weile auf meinem SuB rum und erst, als die Mitglieder meiner Büchergruppe PassionBooks auf FB dafür gevoted haben, kam ich dazu, es zu lesen.

Und ich ärgere mich echt, dass ich es nicht schon früher getan hab. Denn das Buch ist verdammt gut.

Ethan Cross hat ein wahnsinniges Talent, einem die Charaktere näher zu bringen und einem kalte Schauer dem Rücken hinunter zu jagen.

Das Tempo war ordentlich - manchmal richtig atemberaubend und manch einem mag es vielleicht alles zu schnell gehen. Ich persönlich fand es ganz okay, aber noch temporeicher hätte es nicht sein dürfen. Denn dann, so befürchte ich, käme man eventuell nicht mehr so ganz mit.

Francis ist eine ganz arme Socke - und der beste Beweis, das niemand von Grund auf Böse ist. Francis war ein ganz normaler Junge, der wissentlich und willentlich mit allen Mitteln zu dem gemacht wurde, was er in diesem Buch ist: Ein psychisch gestörter Killer, der sich absolut keinerlei Illusionen über sich hingibt.

Natürlich ist ein Serienkiller nichts ohne einen Gegenpart: Dieser wird von Marcus Williams ausgefüllt, einem ehemaligen Polizisten, der Ruhe und Frieden in einer kleinen Stadt sucht.
Was natürlich nicht ganz nach Plan verläuft. Gleich zu Anfang gerät er in eine Schlägerei mit ein paar Krawallmachern - und dann kreuzt Ackerman seinen Weg.

Die Story an sich ist verdammt gut, düster, psychotisch - einfach nur fesselnd. Zu keiner Minute konnte ich mit Sicherheit vorhersagen, was genau passiert. Dazu waren alle Charaktere ein bisschen zu unberechenbar. Und der ganz große Plottwist hat mich alles in Frage stellen lassen, was ich bis zu diesem Zeitpunkt vermutet hatte. Hammer! Also nichts mit Durchschaubarkeit. Sowas gefällt mir - mit Büchern/Stories, wo man schon nach ein paar Seiten erahnen kann, in welche Richtung die Story nimmt, kann ich nicht viel anfangen.

Bei 'Ich bin die Nacht' hatte ich erst die eine, dann die andere Vermutung. Und auf die legte ich mich dann fest. War schon ein bisschen enttäuscht, dass es dann doch so einfach sein sollte. Und dann kam Ethan Cross, zündete eine Bombe und änderte alles. Brilliant!

Zu bemängeln hätte ich höchstens, dass man Marcus, Francis und die anderen Charaktere nur bis zu einem gewissen Grad kennen lernt. Vieles bleibt noch unklar oder wird zu oberflächlich behandelt.
Aber da es ja der erste Teil einer Reihe ist, ist das okay, denke ich. Ich bin mir sicher, in den anderen Teilen wird noch mehr darauf eingegangen, was in der Vergangenheit der Mitwirkenden so vorgefallen ist.
Was mich zu einen zweiten, kleinen Kritikpunkt bringt: Gibt es eigentlich nur noch Reihen?! Es ist schon lange her, dass ich mal einfach ein Buch kaufen konnte, ohne dass ich gleich den Folgeband oder den Vorgänger kaufen musste. Seufz.
Zumal nichts, aber auch gar nichts, auf dem Klappentext darauf hindeutet.
Auch wenn das Ende einiges an Material dafür zulässt.

Der Nachfolgeband heisst übrigens: Ich bin die Angst - und ist ganz in Rot gehalten. *glänzende Augen bekommt*
Es erscheint in diesem Monat, also kommt es auf meine Wunschliste für Weihnachten *kicher*


Meine Wertung

4,5 von 5 Herbstblättern und eine ganz fette Leseempfehlung

Das war's erst einmal wieder von mir. Bis zum nächsten Mal!

Liebste Grüße, Clay

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